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Beispiele und Referenzen naturnaher Begrünungen von Ö+L

Die ersten grossen Begrünungenn mit regionalheimischen Pflanzenökotypen realisierten wir Anfangs der 90er Jahre als Versuchsflächen für den ökologischen Ausgleich in der Landwirtschaft.

Seither haben wir unter unterschiedlichsten Bedingungen naturnahe Begrünungen durchgeführt, so für den Strassen- und Bahnbau, für den Naturschutz (Renaturierungsflächen), die Landwirtschaft (ökologischer Ausgleich) und die Forschung.

Einige der Resultate sind in unseren wissenschaftlichen und praxisorientierten Publikationen dokumentiert (Auswahl):

  • Bosshard A. 2011: Developments of hay grass seeding (direct seeding) in Switzerland. Proceedings of the International SALVERE Conference: Semi-natural grassland as a source of biodiversity improvement, Legnaro (Italy). 58-61.
  • Bosshard A. & B. Reinhard 2006: Methode zur Identifikation geeigneter Ressourcenwiesen für Heugrassaaten – Projekt im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von pflanzengenetischen Ressourcen. Bundesamt für Landwirtschaft / Ö+L GmbH.
  • Bosshard A. 2004: Renaturierung artenreichen Gründlandes: Wie erfolgreich sind verschiedene Methoden? Ergebnisse langjähriger Versuche. Tagungsbroschüre Expertenworkshop Bundesamt für Naturschutz, Bonn. Ladenburg 20.-21.9.04.
  • Bosshard A. & J. Burri 2003: Renaturierung und Neuanlage von artenreichen Wiesen mit autochthonem Saatgut. In. Oppermann R. & H.U. Gujer 2003: Artenreiches Grünland - bewerten und fördern. MEKA und ÖQV in der Praxis. S. 119-127. Ulmer.
  • Bosshard A. & F. Klötzli 2003: Restoration Ecology. In: Bastian O. & U. Steinhardt (Hrsg.): Development and Perspectives in Landscape Ecology: conceptions, methods, application. Kluwer. ISBN 1-4020-0919-4.
  • Bosshard A. 2002: Blumenreiche Wiesen im Dienste der Biodiversität. Naturschutz in der Gemeinde 3/2002, S. 5-8.
  • Bosshard A. 2002: Artenreiche Wildblumenwiesen auf nährstoffreichen Standorten. Ergebnisse einer Langzeitstudie von Ansaaten auf Ackerland und Intensivwiesen im Schweizer Mittelland. Ergebnisse der Naturgartentage 2002 1. bis 3. Februar 2002 in D-Grünberg, Naturgarten e.V., 43-45.
  • Bosshard A. 2002: Der Weg zu artenreichen Wiesen. Wie findet man die richtige Methode zum passenden Standort? Ergebnisse der Naturgartentage 2002 1. bis 3. Februar 2002 in D-Grünberg, Naturgarten e.V., 45-46
  • Bosshard A. & D. Kuster 2001: Bedeutung neu angelegter Extensivwiesen für Tagfalter und Heuschrecken. Agrarforschung 8 (7), 252-257.
  • Bosshard A. 2001: Hoher Saatgutbedarf einheimischer Ökotypen für die Renaturierung artenreicher Wiesen in der Schweiz. Kieler Notizen zur Pflanzenkunde in Schleswig-Holstein und Hamburg 29, 72-73. Kiel.
  • Bosshard A. 2001: Wie erfolgreich ist die Ansaat artenreicher Wiesen in der Praxis? In: Artenreiche Wiesen, Schriftenreihe FAL Nr. 39, Zürich-Reckenholz, 76-86.
  • Bosshard A. 2000: Restoration of species rich meadows on formerly intensively used farmlands: An important step towards the ecological improvement of cultural landscapes. In: Alfoeldi T., Lockeretz W., Niggli U., 2000: Proceedings 13th international IFOAM Scientific Conference. vdf Zurich, S. 438
  • Bosshard A. 2000: Blumenreiche Heuwiesen: Ökologie, die sich auszahlt. bio aktuell 2/2000, 4-6. Forschungsinstitut für Biologischen Landbau FiBL, Frick.
  • Bosshard A. 2000: Artenreichtum in der Kulturlandschaft: Austreiben ist leichter als Wiederherstellen. Hotspot 2/2000
  • Bosshard A. 2000: Blumenreiche Heuwiesen aus Ackerland und Intensiv-Wiesen. Eine Anleitung zur Renaturierung in der landwirtschaftlichen Praxis. Naturschutz und Landschaftsplanung 32/6, 161-171.
  • Lehmann J., W.Dietl & A.Bosshard 2000/1998/1995: Anlage von blumenreichen Heuwiesen. AGFF-Merkblatt 13, 3 Auflagen. Zürich-Reckenholz.
  • Bosshard A. 1999: Wie kommen Wiesenblumen in Blumenwiesen? Wiesen-Neuansaaten: Tips, Möglichkeiten und Grenzen. ORNIS 3/99, 10-13.
  • Bosshard A. 1999: Renaturierung artenreicher Wiesen auf nährstoffreichen Böden. Ein Beitrag zur Optimierung der ökologischen Aufwertung der Kulturlandschaft und zum Verständnis mesischer Wiesen-Ökosysteme. Dissertationes Botanicae Band 303 Stuttgart. 201 S. Online-version: http://e-collection.ethbib.ethz.ch/show?type=diss&nr=12922 .
  • Bosshard A. 1997: Blumenwiesen: Tips aus erster Hand. Die Grüne 35/97, 22-25.
  • Bosshard, A., 1994: Neu angelegte artenreiche Wiesen als ökologische Ausgleichsflächen. natur+mensch 6/94, S.29-33.

 

Aktuelle Medienartikel

"Gelungene Begrünung an Zürichs Stadtrand". g'plus, die Gärtner-Fachzeitschrift, 8/2011, Seiten 4-6. pdf-file (1,6 MB)

 

Referenzprojekte (aktuelle Auswahl aus Begrünungen über 1 ha bzw. aus mehreren Teilprojekten):

  • Allmend Brunau, Zürich: Naturnahe Flächen auf verschiedenem Substrat mit verschiedenen Methoden und Saatgutherkünften, 2008-2012, ca. 5 ha. Auftrag: Kanton und Stadt Zürich
  • Umfarung Oberwil-Lieli: Tunnelportale, Strassenböschungen, Ufer Bachrenaturierung, Grünstreifen, ca. 2 ha, 2006-2008. Aufgrag: Kanton Aargau, Dep. Bau, Verkehr, Umwelt.
  • Selven und Naturwiesen mittleres Misox: Verwaldete und neu ausgelichtete Flächen an Steilhängen, ca. 4 ha, 2006-2008, inkl. Monitoring. Auftrag: Kanton Graubünden, Amt für Natur und Umwelt.
  • Autobahn N4 Knonauer Amt: verschiedene Renaturierungsflächen in Affoltern und Knonau, inkl. Nachpflege und Neophytenbekämpfung. 2008-2010. Auftrag: Pöyry AG.
  • Werkareal Richi & Co, Weiningen: Renaturierung von planiertem Rohboden, 2008, 1 ha. Auftrag: Planikum.
  • Neat, Ceneri: Anlage von Versuchsflächen mit Holo_Sem-Verfahren (2007) und Begrünung der umfangreichen Aushubflächen ab 2011 (definitiver Umfang noch offen). Auftrag: AlpTransit San Gottardo SA.
  • Möbelpfister, Verteilzentrum Suhr: Dachbegrünung, 1,4 ha. Auftrag: Möbel Pfister.

Eine umfassnede Liste mit aktuellen Referenzprojekten senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu:

Netzwerk Naturnahe Begrünungen
c/o Ö+L GmbH
Litzibuch
8966 Oberwil-Lieli

Telefon: ++41 - (0)56-641 11 55
e-mail: begruenungen@agraroekologie.ch

 


 
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